Private Equity Fonds
Bei Private Equity Fonds handelt es sich um
Investmentfonds, die ihr Kapital in bestimmte Unternehmen
investieren, welche zunächst einmal Geld benötigen, um
Investitionen tätigen zu können und dadurch ein
wirtschaftliches Wachstum erzielen können. Im Gegensatz zum
Venture Capital wird im Rahmen des Private Equity allerdings
in Unternehmen investiert, die schon längere Zeit am Markt
vorhanden sind, daher ist auch das Investitionsrisiko
begrenzt. Der Anleger hat nun im Rahmen der Fondsanlage die
Möglichkeit, sich an diesen Investitionen durch den Kauf der
Private Equity Fonds zu beteiligen.
Durch die Investition in besonders aussichtsreiche und
wachstumsstarke Unternehmen hat der Fondsanleger die
Aussicht, eine überdurchschnittlich hohe Rendite zu
erzielen.
Da man für die meisten großen Private Equity Fonds eine
Mindesteinlagesumme von mehreren Millionen Euro benötigen
würden, werden diese zumeist nach dem Dachfondsprinzip
verwaltet. Das bedeutet, es wird aus mehreren Fonds das
Kapital der Anleger gesammelt und dann schließlich aus dem
vorhandene Vermögen heraus in das jeweilige Unternehmen
investiert. Ohne die Private Equity Fonds hätte der
"normale" Anleger also gar keine Möglichkeit, sich an
wachstumsstarken Unternehmen in diesem Maße zu beteiligen.
Für den Anleger ist die Beteiligung an einem
Private Equity Fonds eine recht lukrative
Angelegenheit. Da diese Art der Fonds in
Europa erst noch auf dem Vormarsch sind,
kann man hier auf Durchschnittswerte aus den
USA zurückgreifen. Dort konnte man in den
letzten Jahren eine durchschnittliche
Rendite von über 15 Prozent mit dem
Investment in Private Equity Fonds erzielen.
Man geht davon aus, dass von zehn
Unternehmen, in die so ein Fonds investiert,
2-3 einen absoluten Wachstumsboom erleben,
4-6 sich in normalem Maße entwickeln und 2-3
Unternehmen Insolvenz anmelden müssen. Daran
kann man aber auch erkennen, dass der
möglichen hohen Rendite natürlich auch ein
höheres Anlagerisiko gegenübersteht, als es
bei viele anderen Aktienfonds der Fall ist.
