Indexfonds Vergleich
Bei den Indexfonds handelt es sich um eine spezielle Art von Fonds, die ihre Depotstruktur inhaltlich anhand eines bestimmten Index ausrichten. Wenn der Anleger sich für einen bestimmten Indexfonds entscheidet, weiß er in den meisten Fällen genau, in welche Aktien dieser Fonds investiert. Viele Indexfonds beziehen sich beispielsweise auf den DAX-Index und versuchen, den Inhalt des DAX auch in ihrem Fondsdepot so genau wie möglich nachzubilden. Das bedeutet in der Praxis, ein DAX-Index-Fonds würde sich die 30 DAX-Unternehmen bzw. deren Aktien kaufen, und zwar wenn möglich auch in dem Verhältnis, wie diese Aktien auch im DAX gewichtet sind. Weitere oftmals zur Grundlage genommene Indizes sind der Dow Jones Index, der Eurostoxx 50 Index oder der Nikkei-Index.
Indexfonds bilden einen vorher definierten Index nach
Die Anlage in einem Indexfonds bietet dem
Kunden einige Vorteile und Chancen, aber
auch einen Nachteil.
Der Vorteil besteht zunächst einmal darin,
dass der Fonds nicht aktiv gemanagt werden
muss und daher die zu zahlenden Gebühren
oftmals deutlich niedriger als bei anderen
Fonds sind. Ferner besteht keine Gefahr,
dass der Fonds sich auf die "falschen"
Aktien konzentriert, da er ohnehin nur den
jeweiligen Index genau nachbildet.
In dieser Tatsache besteht allerdings auch gleichzeitig ein möglicher Nachteil für den Kunden. Andere Fonds versuchen durch aktives Management eine bessere Performance als z.B. vergleichsweise die des DAX zu erzielen. Dieses soll durch gezielte Selektion aussichtsreicher Aktien erzielt werden. Der Indexfonds hingegen bildet "nur" die Struktur des DAX nach und kann somit niemals eine bessere Rendite als der DAX selber aufweisen. Aus diesem Grunde werden Indexfonds oftmals auch etwas böswillig als "Durchschnittsfonds" tituliert.
