Geldmarktfonds
Neben den Immobilienfonds, Rentenfonds und Aktienfonds sind die Geldmarktfonds die vierte Alternative im Investmentfondsbereich, die dem Kunden zur Anlage zur Verfügung steht. Geldmarktfonds zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihr Vermögen ausschließlich oder zum größten Teil in Geldmarktpapiere und Rentenwerte mit Restlaufzeiten nicht über 12 Monaten investieren. Diese Art von Investmentfonds sind besonders für Anleger geeignet, die ihr Kapital sehr kurzfristig und rentabel, aber dennoch möglichst sicher investieren möchte. Wie nahezu alle offenen Investmentfonds kann der Kunde die Geldmarktfondsanteile natürlich täglich kaufen und auch wieder veräußern.
Garantiefonds sichern am Ende der Laufzeit eine festgelegte Mindestprozentsumme ab
Geldmarktfonds investieren hauptsächlich in Finanzierungsschätze des Bundes, Schatzanweisungen,. Schuldscheindarlehen, Tages- und Termingelder oder in kurzlaufende Rentenpapiere. Die Bedeutung der Geldmarktfonds hat allerdings in den letzten Jahren etwas abgenommen. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass der Anleger zum Beispiel im Tagesgeldbereich noch vor einigen Jahren sehr hohe Mindestanlagesummen investieren musste, um das Produkt überhaupt nutzen zu können. Daher blieb der Geldmarktfonds fast als einzige Anlagealternative übrig. Da man heute bereits schon ab 2.500 Euro in Tagesgelder investieren kann, ist dieses Produkt eine echte Konkurrenz für die Geldmarktfonds geworden. Zudem ist es bei den Geldmarktfonds so, dass der Kunde in den meisten Fällen entweder einen Ausgabeaufschlag oder eine Vertriebsgebühr zahlen muss, was auf Dauer natürlich auch die zu erzielende Rendite mindert.
